Vor kurzem nahm ich an einer Veranstaltung der TU München teil, auf der u. a. die besten innovativen Masterarbeiten in den jeweiligen Fachrichtungen ausgezeichnet wurden. Der neue Präsident der Universität, Prof. Dr. Thomas Hofmann, hielt eine seiner zukunftsweisenden, mitreißenden Reden, die jedem Gast im Raum klar und verständlich aufzeigte, wie Lehre und Forschung mit innovativen Lösungen in Zukunft den Wandel der Welt für uns alle positiv und erfolgreich gestalten können.


Die Akademie für Innovative Bildung und Management und ihre jährliche Bildungskonferenz in Heilbronn sind ein einzigartiges, gemeinnütziges Geschenk von Unternehmensgründer Dieter Schwarz an uns alle. Für ihn ist Bildung unser wertvollster Rohstoff, der in einer Zeit des oftmals auch disruptiven Wandels noch mehr an Bedeutung gewinnt, noch mehr können, noch mehr bewältigen muss.

„Wo bitte geht´s nach Stanford“ soll ein Weckruf sein, geschrieben aus der Perspektive einer Mutter, deren Söhne seit 8 Jahren in den USA studieren und nunmehr arbeiten. Und ihr wird dabei deutlich vor Augen geführt, wieviel ambitionierter, resilienter und engagierter die Schüler und Studenten aus dem In- und Ausland dort sind.

Nach langem, überflüssigem Streit ist nun klar: der Digitalpakt kommt. Schulen in Deutschland sollen endlich eine zukunftstaugliche digitale Infrastruktur bekommen. Dazu zählen funktionierende WLAN Anschlüsse, neue Computer und Laptops für Lehrer und Schüler sowie diverse Lernprogramme.

Ab 29. Januar ist wieder LEANTEC-Zeit, ein Schwerpunkt Digitale Bildung. Gerade so noch die Gelegenheit, ein paar Wünsche los zu werden. Vielleicht wird 2019 ja das Jahr, in dem sich endliche ALLE Beteiligten – Schule, Politik, Eltern – darüber klar werden, dass es längst nicht mehr darum geht, ob, sondern wie wir Schule und Digitalisierung zusammenbringen. So wie es Vincent Steinl, Leitung Programm beim Forum Bildung Digital der Learntec dankenswerterweise klar formuliert.

Im Gesamtdurchschnitt der letzten PISA-Studie ist Deutschland auf Platz 13: hinter Slowenien, Estland und Finnland. Was denken, woran liegt es? Was sind die 3 gravierendsten Fehler in unserem deutschen Bildungssystem? Wir haben zwar Bildung für alle Kinder, aber nicht frühzeitig und keineswegs unabhängig vom sozialen Hintergrund. Dafür haben wir zunehmend Migration und damit auch die Problematik bildungsferner Elte

Gunnar Heinsohn, Professor der Soziologie und Kompetenzforscher, kommt in der Neuen Züricher Zeitung vom 9. November 2018 zu einer beeindruckenden wie beängstigenden Erkenntnis: Die Schere zwischen kompetenten und inkompetenten Menschen klafft weltweit immer weiter auseinander. Beispiel Ostasien, hier werden die Länder zunehmend wettbewerbsfähiger. Die besten Schüler der Welt leben im ostasiatischen Raum. Von 1.000 10jährigen Schülern sind bis über 500 in der höchsten mathematischen Leistungskla

„You cannot have it all“ pflegte meine Vorgesetzte während eines Praktikums bei einer renommierten Versicherung in Manhattan zu sagen, wenn ich wieder einmal alles auf einmal wollte. Sie hatte sich von der Reinigungskraft zur Finanzdirektorin hochgearbeitet und ist für mich der personifizierte amerikanische Traum und bis heute ein Vorbild.

In vielen Gesprächen, die ich im Rahmen meiner Lesungen oder anderen Begegnungen mit Eltern führe, treffe ich auf unterschiedliche Meinungen zum Thema Bildung und Erziehung. Der Wunsch, die eigenen Kinder sollten einen internationalen Ausbildungsweg Einschlag, ist immer öfter zu vernehmen. Dieser widerspricht sich jedoch mit zwei sehr oft anzutreffenden Glaubenssätzen: Die einen erzählen mir, dass echte Bildung ohne Latein und Altgriechisch unvollständig sei, dass ihre Kinder moderne...

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